Doris Königer

Ein Strauss voller Ideen für eine Stadt für alle – Schritt für Schritt zu einer lebenswerten Stadt

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Die Stadt

Langfristige Visionen, wie eine Grossstadt St.Gallen-Rorschach, ein Tram zwischen Gossau und Wittenbach/Mörschwil, autoarmes Wohnen im Güterbahnhofareal sind Themen, die mich begleiten. Aktuell ist die innere Verdichtung, die Stärkung des Quartierlebens, sichere Fuss- und Velowege sowie eine Stadt, die allen gehört, mit einem ausgewogenen Bildungs-, Sport- und Kulturangebot.

Was macht St.Gallen zur Stadt?

Es sind die Quartiere, es sind die Strassen und Plätze, es sind die Menschen, die hier arbeiten und wohnen. Der Mix macht es aus. Während in der Stickereiblüte grosse Flächen mit herrschaftlichen Häusern bebaut wurden, sind es heute eher kleinere Eingriffe in das Stadtgefüge. Umso vorsichtiger müssen wir da vorgehen. Schnell wirkt ein Ort leblos, wenn ihm die identitätsgebenden Merkmale genommen werden.
Gemeinsam entwickeln wir Visionen, wie z.B. eine Überdachung des Bahnhofs St.Fiden, mit einem neuen Zentrum für Wohnen, Arbeiten und Bildung, durchzogen von einem neuen Stadtpark, perfekt mit dem öV erschlossen. Dies soll im 21. Jahrhundert Realität werden.

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Die Themen

Umwelt- und Energiethemen begleiten mich im Beruf und auch ausserhalb, z.B. als Co-Präsidentin eines Umweltverbandes. In meinem Beruf setze ich in Zusammenarbeit mit Baubiologen und Bauphysikern oft moderne Isolationen und innovative Energiequellen ein. Neue Technik fasziniert mich. Ein sparsamer Umgang mit Raum und bestehender Bausubstanz ist in meinen Augen ein Muss.

Ein starker öffentlicher Verkehr, dessen Takt und Linienführung dem Bedarf entspricht und für alle zahlbar bleibt, ist unverzichtbar. Müheloses Umsteigen, auch vom Velo auf Bus oder Bahn, sollte flächendeckend möglich sein.

Die Infrastrukturbauten, sei es für Gas, Wasser oder Elektrizität, wie auch für die Entsorgung, müssen in Stand gehalten werden. Dies soll vorausschauend und koordiniert mit den Eingriffen in den Strassenraum geschehen.

Clever mobil – St.Gallen: die Stadt der kurzen Wege

Bei einem intelligenten Umgang mit Mobilität geht es darum, jeweils das geeignete Mittel zu wählen. Mut zur Langsamkeit: Nicht immer ist eine gesparte Fahrzeit auch eine echte Zeitersparnis. Eine Fahrt im Zug, zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sein, ist gut für Körper und Seele. St.Gallen soll sich auszeichnen durch attraktive Fusswege und sichere Velowege, auf denen man schnell von A nach B kommt.

Und auch die Kultur ist mir ein Anliegen: Ein ausgewogenes Kulturangebot für St.Gallen und das grosse Einzugsgebiet – die bestehenden Einrichtungen stärken und neue Ideen ermöglichen – die Buchstadt St.Gallen weiter etablieren, neu mit der öffentlichen Bibliothek beim Bahnhof wie auch durch verschiedene Anlässe.

Doris Königer

Die Parlamentarierin

Ein breiter Fächer von verschiedenen Vorstössen, z.B. zu fragwürdig gezogenen Schulquartiergrenzen, der Stärkung der städtischen Schulen, Stadt- und Quartierentwicklung, Förderung des Langsamverkehrs und auch für Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr. «Zukunft dank Tram», die «reizlose Situation beim Bahnhof Nord» oder neu der Wunsch nach einer aktiven städtischen Bodenpolitik sind einige der eingereichten Themen.

Eine aktive Rolle im Parlament – 43 Vorstösse in 15 Jahren

Mitglied des Stadtparlamentes
Fraktion der SP/Juso/PFG
seit 01.01.2001
Mitglied der Geschäftsprüfungskommission
Präsidentin der Delegation
01.01.2001-31.12.2012
Direktion Inneres und Finanzen
Präsidentin der Delegation
Direktion Bau und Planung 01.01.2001-31.12.2010
Präsidentin der Baukommission seit 01.01.2013
Stiftungsrätin St.Galler Museen 01.01.2001-31.12.2012
Schätzungskommission des Kantons seit 01.01.2013
Bezirksschulrätin Stadt St.Gallen 01.01.2001-31.12.2007
Mitglied der Regionalen Schulaufsicht 01.01.2007-31.12.2009
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Die Architektin

Die Architektur begleitet mich als Tochter eines Architekten seit meiner Kindheit. Material, Farbe, innere und äussere Räume haben mich seit je interessiert. Noch wichtiger als die Form war mir immer die Bedürfnisgerechtigkeit, der Nutzen eines Ortes, sei er ganz privat, halböffentlich oder wie bei Strassen und Plätzen öffentlich.

Keine Aufgabe zu klein, um nicht genauer angeschaut zu werden. Ich liebe meinen Beruf!

Langsames Herantasten an eine Aufgabe ist mein Motto. Erst will ich den Ort, das Bestehende verstehen, um den Eingriff zu planen. Da geht es nicht immer um grosse Würfe, manchmal ist es auch nur eine farbige Wand und der geeignete Boden, der den Raum aufwertet. Jüngstes Beispiel ist die Garderobe bei der Kinderfestwiese, wo ich versucht habe, das Alte so gut wie möglich zu integrieren und mit einzelnen farbigen Wänden zu spielen.

Bedürfnisgerechtigkeit und Funktion stelle ich über die Ästhetik, auch wenn mir diese wichtig ist. Ich tüftle gerne an Abläufen und zukünftigen Umnutzungskonzepten, bevor ich mich ans Bauen mache.

Vom Esstisch über den Kinderhort, die Villa, das Schulhaus, die Passerelle beim Kantonsspital, eine Wohnüberbauung, eine Curlinghalle bis zur Altersheimerweiterung lag schon alles auf meinem Zeichentisch. Mobilitätskonzepte und Schwachstellenanalysen für den Langsamverkehr, Beurteilungen nach Genderkriterien – auch dies spannende Arbeitsfelder in meiner Agenda.
Jede Aufgabe ist einzigartig und erwartet von einem einen neuen Ansatz. Das macht diesen Beruf so reizvoll.

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Zur Person

Seit mehr als 30 Jahren lebe ich in der Schweiz, davon 25 Jahre in der Stadt St.Gallen. Eine Stadt, die mir ans Herz gewachsen und mein Zuhause geworden ist. Aufgewachsen aber bin ich in Barcelona, in einem Catalunya unter dem Franco-Regime. Dies hat mich politisch geprägt: Umwelt- und Sozialpolitik begleiten meinen Alltag. Ungerechtigkeiten und Schwachstellen versuche ich aus der Welt zu schaffen. Freundschaftspflege und der Besuch von Kulturanlässe sind mir wichtig.

Herkunft

Geboren als Tochter österreichischer Eltern in Montevideo (Uruguay) verbrachte ich meine Jugend in Barcelona (Catalunya), besuchte dort die Deutsche Schule und schloss mit einem naturwissenschaftlichen Abitur ab.

Ausbildung

Mit 19 Jahren kam ich in die Schweiz, um an der ETH Zürich Architektur zu studieren. Als Werkstudentin arbeitete ich in verschiedenen Architektur- und Planungsbüros im In- und Ausland. Berufsbegleitend studierte ich Technische Betriebswissenschaften an der ETHZ. Seitdem besuche ich regelmässig Weiterbildungen wie z.B. in Immobilienverwaltung, Umweltrecht und Bautechnik.

Familie

Ich lebe nun seit 17 Jahren in einer festen Partnerschaft mit Heinz Brunner. Meine mittlerweile erwachsene Tochter Monika, aus einer früheren Ehe, lebte bis vor Kurzem bei uns.

Eigenes Planungs- / Architekturbüro

Seit mehr als 17 Jahren führe ich mein eigenes Architekturbüro. Die projektbezogene enge Zusammenarbeit mit anderen Fachpersonen hat sich bewährt. Die freie Mitarbeit in anderen Büros als Entwurfsarchitektin für grössere Planungen schätze ich.

Freizeit

Ein Leben ohne Bewegung könnte ich mir kaum vorstellen. Während dem Studium habe ich Konditionstrainingseinheiten besucht und bei Volero Volleyball gespielt. Seit einiger Zeit gehe ich ins Fitnessstudio tanzen oder fahre mit dem Velo. Dies je nach Strecke mit dem Bike oder neu mit dem Renner. Viel Spass macht mir auch das Segeln mit dem sportlichen Katamaran.

Lesen

Zeitungen, Bücher, Fachliteratur liegen immer in meiner Nähe. Manchmal auf Spanisch, meist aber Deutsch, über Architektur oder auch nicht – ich bin offen für viele Themen.

Reisen

Verschiedene Reisen in Südamerika und in Europa, wenn immer möglich mit Velo oder Bahn oder letzthin mit dem Kamel und Pferd durch die Wüste. Mit offenen Augen das Fremde verstehen und die Eindrücke in den Alltag einfliessen lassen.

Vereinstätigkeit
Verkehrsclub der Schweiz
Sektion St.Gallen/Appenzell
Co- Präsidentin seit 2014
Präsidentin 2000-2007
Vorstandsmitglied seit 1996
Verein FrauenBauen Mitinitiantin
Amigos y Amigas de la Lengua Española Mitinitiantin
Casa Latinomericana Mitinitiantin
Lares aktives Mitglied
Architekturforum Ostschweiz aktives Mitglied

Aktuelles

Kantonsratswahlen 2016

Der Wahlkampf ist vorbei und unsere SP Liste hat ihre 7 Sitze im Kantonsrat halten können. Dies war nicht selbstverständlich, denn vor 4 Jahren erhielt sie ein Restmandat. Ich gratuliere den neuen Kantonsrätinnen Monika Simmer und Susanne Schmid-Keller zur erfolgreichen Wahl und freue mich insbesondere wieder eine Familienvertretung im Rat zu haben :-).

Nun ist kurz Ruhe und dann beginnt der Stadtparlamentswahlkampf 2016. Ich werde noch einmal für eine weitere Amtsdauer kandidieren.

 

Ich kandidiere als SP Frau für den Kantonsrat. Mein Listenplatz ist 9.13.

Mein Motto: Mit Sachkompetenz für einen lebenswerten Kanton                                                                                                                                                                            Ich setze mich ein für einen attraktiven öffentlichen Verkehr, Fuss- und Velowege, Ressourcen schonendes Bauen und Planen und nachhaltige Investitionen in die Zukunft unseres Kantons.

Statement zur Mietpolitik
Mieten und Wohnen zu bezahlbaren Preisen in Städten und Gemeinden, Ressourcen schonendes Planen und Bauen, lebendige Quartiere, gute ÖV Verbindungen und eine Stärkung des Langsamverkehrs. Für all dies setze ich mich ein.

 

Links zu den Kantonsratswahlen Februar 2016

Umweltrating 100%

Der Mieterverband Ostschweiz unterstützt meine Kandidatur

Mieterinnen und Mieterverband empfiehlt – Inserat

Smartvote 2016

Vimentis 2016

Ostschweizerinnen wählen Ostschweizerinnen

 

 Persönliche Wahlkarte

Einzelkarte

Doris Koeniger & Ruedi Blumer

→ Lebenslauf lesen

 

Im Frühsommer 2014 habe ich mich für eine interne Kandidatur für den Stadtratswahlkampf zu Verfügung gestellt.

→ Vorstellung weiterlesen

→ Motivation weiterlesen

→ Lebenslauf lesen

Die Parteiversammlung hat sich für den Kreisgerichtspräsidenten Peter Jans (https://www.peterjans.ch) entschieden, dessen Kandidatur ich voll und ganz unterstütze.

 

Pressespiegel

Text Quartierentwicklung um den Bahnhof St. Fiden

Tagblatt – Gesamtheitliche Betrachtung für Bahnhof St. Fiden

Tagblatt Online – Frei und Jans diskutieren über Stadtautobahn
St. Galler Nachrichten – Fuer eine aktive Bodenpolitik

St. Galler Nachrichten – Finanzierung nicht sichergestellt

St. Galler Nachrichten – Ueberbauungsplan anpassen

St. Galler Nachrichten – Heisse Fragen zum Laemmler-Brunnen

Tagblatt Online – Baehnli will unabhaengig sein

Tagblatt Online – Eine neue City in St. Fiden

Leserbrief Bahnhof St.Fiden_110317

→ Top Online

→ 20 Minuten

→ Tagblatt

→ St.Galler Nachrichten

→ Blick am Abend

→ Tagblatt Podium

 

Vorstösse 2015

Einfache Anfrage – Planungswirrwar Bahnhof St.Fiden

Vorstösse 2014

Einfache Anfrage „Zweite Chance – das Klubhaus wäre zu kaufen“

Motion „Neustart beim Bahnhof Nord“

Interpellation „Aktive Bodenpolitik- ein Muss für eine erfolgreiche Stadtentwicklung“

Interpellation „Mühleggbahn: Für eine zukunftsgerichtete Entwicklung“

Einfache Anfrage „Lämmler Brunnen- Ein Teil unserer Identität

Interpellation „Für mehr öffentliches Leben beim Bahnhof Nord“

Einfache Anfrage „Bushaltestelle Sonne Rotmonten“

Interpellation „Agglomerationsprogramm St. Gallen/Arbon-Rorschach“

 

„Gender- und alltagsgerechtes Planen und Bauen“

Gutachten_Stadtraum HB Zürich_Lares

Kriterienkatalog Gendergerechtes Bauen_Baudepartement Kanton St. Gallen

Problemstellenanalyse Fussverkehr Agglomeration St.Gallen/Arbon-Rorschach

Aspekte der subjektiven Sicherheit in Parkgaragen _ Stadtplanung St. Gallen

Hochparterre Lares on Tour